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Archiv
16.06.2009, 21:41 Uhr
Hasi, Didi, Currywurst und die böse CDU
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Den Artikel "Diese Wahlplakate müssen weg" in der Bergischen Morgenppost vom 13. Juni 2009 kommentiert Meinhard Birker, CDU-Ratsmitglied und viele Jahre verantwortlich für die Plaktierung der CDU, mit einigen kräftigen Seitenhieben auf den Verfasser.
Finden Sie das auch so skandalös wie die BM?
Es ist immer wieder schön, wenn man an einem beliebigen Morgen der Woche die Bergische Morgenpost aufschlägt und einen Artikel von Frau Gundhild Tillmanns lesen darf. Sie befasst sich nur mit zwei Themen, erstens Hasi, Didi und die Currywurst vom Gardasee und zweitens der Remscheider Hans-Dieter Husfeldt und die böse CDU.

Am letzten Samstag war es mal wieder so weit: die Plakatierung für den Bürgermeister-Kandidaten scheint nicht satzungskonform zu sein. Frau Tillmanns beruft sich auf Ärger aus der Bevölkerung. Komisch ist, dass sich die Verärgerung nur auf CDU, SPD und Husfeldt beschränkt und andere Parteien nicht dazu beitragen. Zum Beispiel stehen noch heute Dreieckständer der Grünen mit Wahlwerbung für die Europawahl in der Stadt.

Kritikpunkt eins ist, dass nicht auf eine bestimmte Veranstaltung mit Herrn Husfeldt hingewiesen wird, sondern jeweils auf zwei. Wenn man einmal bedenkt, dass diejenigen, die die Plakatierung durchführen, alle berufstätig sind, und dass eine Runde für das Umplakatieren circa 15 km Fahrstrecke beträgt, ist es sicherlich verständlich, zwei dieser Veranstaltungen zusammenzufassen, um Zeit und Arbeit einzusparen. Wenn ich mich recht erinnere, haben dies andere Parteien oder Wählergemeinschaften in der Vergangenheit auch schon so gehandhabt, ohne dafür öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Hier wird nun über die Presse, bezeichnenderweise wieder einmal nur über die Morgenpost, ein Politikum daraus gemacht. Auch in der Vergangenheit gab es hier und da unterschiedliche Auffassungen über Art und Weise der Plakatierung. Diese wurden dann aber auf dem kleinen Dienstweg gelöst und nicht über die Presse.

Kritikpunkt zwei ist, dass sich CDU und SPD durch die frühe Plakatierung die besten Plätze in der Stadt sichern wollen. Dies ist blanker Unsinn. Bei der Verteilung der einzelnen Standorte war ich maßgeblich beteiligt. Ich bin damals die ganze Stadt abgefahren und habe einen Plan mit Standorten für alle Parteien und Wählergemeinschaften entwickelt. Dieser Plan wurde dann mit allen, auch mit der Verwaltung, abgestimmt. Mit einigen kleinen Veränderungen wurde dieser Plan dann verabschiedet und dieser Plan hat sich dann in vielen Wahlkämpfen bewährt. Wenn ich mir jetzt anschaue, wo die Dreieckständer momentan stehen, kann ich keine gravierenden Abweichungen vom Plan feststellen. Die kleinen Abweichungen sind durch den Ausbau der Innenstadt bedingt.

Herr Lohkamp wird im Artikel zitiert, dass er nicht in den Wahlkampf eingreifen möchte. Diese Aussage ist geradezu lächerlich, denn er tut es in diesem Artikel bereits. Wenn er ein Problem gesehen hat, hätte er mit den Vorsitzenden von CDU und SPD sprechen können, um das Problem zu besprechen und aus der Welt zu schaffen. Er lässt sich hier aber vor den Tillmann'schen Wahlkampfkarren, ohne es vielleicht überhaupt gemerkt zu haben.

Zum Abschluss noch ein Wort ein Wort zu Frau Tillmanns. Sie schreibt ja fast jede Woche einmal, dass der jetzige Bürgermeister noch keinen Wahlkampf betreiben würde. Das mag ja stimmen, denn den Wahlkampf führt ja sie für ihn und das fast täglich. Ich kann nur hoffen, und ich bin mit auch ziemlich sicher, dass die Wermelskirchener Bevölkerung merkt, was hier gespielt wird, nämlich einseitiger Wahlkampf pur für einen von drei Kandidaten (und der ist übrigens auch kein Wermelskirchener).


 
aktualisiert von Stephan Eisbach, 02.05.2010, 18:36 Uhr