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02.05.2010, 11:47 Uhr
"Wettbewerb der Zukunft"
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Unter diesem Motto berichtet Michael Albrecht am 01.05.2010 im Wermelskirchener Generalanzeiger über der Besuch von Umweltminister Norbert Röttgen bei der CDU Wermelskirchen.
Bundesumweltminister Norbert Röttgen

Wie es sich für einen Bundesumweltminister gehört, fuhr gestern Abend Dr. Norbert Röttgen in einer Limousine mit Hybridantrieb beim Autohaus Hildebrandt vor, um seinen CDU-Parteifreund Rainer Deppe im Landtagswahlkampf zu unterstützen. "Politik ist keine Sache für Solotänzer", erläuterte er seinen Beweggrund für seine Stippvisite in Wermelskirchen und attestierte Deppe Verlässlichkeit und Fleiß.

Während der Kandidat für den hiesigen Wahlkreis kämpferische Töne anschlug und beispielsweise das Schreckgespenst Kommunismus an die Wand malte, zog der Umweltminister aus Berlin die leiseren und nachdenklicheren vor.

In seinem Vortrag vor rund 130 Zuhörern widmete sich der gebürtige Meckenheimer, wie es sich für einen Umweltminister geziemt, in erster Linie seiner Vision einer natur- und ressourcenschonenden Wirtschaft. Sie sei künftig Garant für Wachstum und Wohlstand. Dieser Ansatz sichere und schaffe Arbeitsplätze und neue Märkte. Das sei der Wettbewerb der Zukunft.

Darin unterscheide sich die CDU von den anderen Parteien. Diese hätten keine verbindende Ideen, keine Vision und wollten "nur ran an die Macht".

Eine Absage erteilte Dr. Norbert Röttgen dem Schielen nach kurzfristigen Erfolgen und dem Geld als Maßstab aller Dinge. "Das hat uns an den Abgrund geführt", sagte er mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise. Entscheidungen der Politik müssten sich daran messen, welche Auswirkungen sie für die Kinder und Enkel hätten.

Es gehe deshalb darum, einen grundlegenden Wandel zu einer naturschonenden effizienten Wirtschaft zu schaffen. Das sei eine technologische Revolution, bei der Wachstum und Lebensqualität vom Energie- und Ressourcenverbrauch abgekoppelt werden müssten. "Das ist unsere Chance auf ein zweites Wirtschaftswunder", sagte Norbert Röttgen, der in dem Kontext verwies, dass heute weltweit eineinhalb Billionen Euro mit Umwelttechnik verdient würden und "wir sind Weltmarktführer mit 16 Prozent Marktanteil".

Den seit den 70er Jahren formulierten Gegensatz von Ökologie und Ökonomie wertete Röttgen als einen Kampf der Vergangenheit. Im Gegenteil: "Die Wahrung der Natur ist eine Bedingung für Wachstum."

aktualisiert von Stephan Eisbach, 10.05.2012, 20:39 Uhr
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