Für rechte Chaos-Partei ist im Rat kein Platz

25.02.2020

Die CDU Wermelskirchen zeigt sich erfreut, dass die AfD Wermelskirchen keinen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters findet. „Damit bleibt uns rechte Hetze im Rennen um das wichtigste Amt der Stadt erspart“, sagte CDU-Stadtverbandsvorsitzender Stefan Leßenich. Generell sind Partei und Fraktion der CDU der Ansicht, dass für die rechte Chaos-Truppe im Stadtrat kein Platz ist. „Die völkischen Ansichten der AfD dürfen keinen Einklang in ein Fraktionsbüro im Rathaus finden“, unterstreicht der Fraktionsvorsitzende Dr. Christian Klicki. Er sei überzeugt, dass die Wähler dem Rechtspopulismus in Wermelskirchen die rote Karte zeigen werden. „Der neue AfD-Chefpopulist Schäfer fällt in den sozialen Netzwerken lediglich durch Hetze, Spalterei und das Ausspielen von gesellschaftlichen Gruppen auf“, erklärt Klicki. Daher sei es nicht verwunderlich, dass die Populisten sich sogar untereinander spinnefeind sind.
Für die Rolle der CDU im bisherigen und nächsten Stadtrat gelte eine Maxime. „Für uns als Volkspartei der Mitte mit ihren konservativen, liberalen und christlich-sozialen Wurzeln ist klar, dass es mit der AfD keinerlei Zusammenarbeit gibt“, betonte Leßenich. Auch haben der bisherige AfD-Stadtrat Springer und der ehemalige AfD-Stadtrat Müßener in der gesamten Wahlperiode keinen einzigen realisierbaren Vorschlag gemacht, um das Leben in Wermelskirchen zu verbessern.
Die CDU begrüßt es, dass die FDP sich bekennt, nicht mehr mit der AfD im Stadtrat zusammenzuarbeiten. „Ich hoffe, dass sich die Freien Demokraten daranhalten, weil nach der letzten Kommunalwahl haben WNK UWG, FDP und AfD eine gemeinsame Listenverbindung zur Besetzung der Ausschüsse gehabt“, rief Leßenich in Erinnerung.