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06.03.2018, 10:34 Uhr
Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr beschließt einstimmig CDU-Antrag
Wermelskirchener Politik möchte Reaktivierung der Schiene forcieren
 Beschlussvorschlag: 
Der Rat beschließt, die Verwaltung zu beauftragen zu prüfen,
ob eine langfristige Anbindung der Stadt Wermelskirchen an den Schienenverkehr möglich ist und ob eine Nutzung der Balkantrasse für ein alternatives, eng getaktetes Massenverkehrsmittel möglich ist.
 Der Prüfauftrag soll nachfolgende Aspekte beinhalten, die jedoch nicht abschließend sind:
- die rechtlichen, finanziellen und faktischen Rahmbedingungen
- eine Bestandsaufnahme derzeit vorhandener Planungen und Fakten zur Reaktivierung
- eine Anfrage beim Rheinisch-Bergischen Kreis und bei umliegenden Städten, wie zum Beispiel Remscheid, Burscheid und Leverkusen, ob eine Beteiligung an dem Projekt möglich ist bzw. gewünscht wird
- die Prüfung gemeinsam mit dem Aufgabenträger des ÖPNV, dem Rheinisch-Bergischen-Kreis, ob im Rahmen der Regionale 2025 eine interkommunale Machbarkeitsstudie finanziert werden würde oder sogar ein stadtübergreifendes Projekt qualifiziert werden könnte
- die Prüfung, welche Fördermittelgeber derzeit die Reaktivierung von Gleisanschlüssen fördern (z.B. Landesmittel nach § 13 I Nr. 4 ÖPNVG NRW, Förderprogramm zur Reaktivierung von Gleisanschlüssen des Bundesverkehrsministeriums)
- eine Betrachtung von Kommunen, die entsprechende Projekte realisiert haben (siehe das Beispiel der RegioBahn in Wuppertal oder das Projekt der Stadt Eschwege im Werra-Meißner-Kreis)
- die Prüfung verschiedener Betreiber-Modelle
- die Prüfung von neuartigen Technologien neben der klassischen Bahnschiene, wie schienengebundene Personenbeförderungsmittel und alternative Personenbeförderungsmittel, die nicht schienengebunden sind. Unter beide Kategorien fallen beispielsweise autonome Bussysteme und Hochbau-Schienen- Systeme, wie der SkyTrain am Düsseldorfer Flughafen
- Die bestmögliche Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer (z.B. Auto- und
Radfahrer)
 
Begründung:
Wermelskirchen hat einen eigenen Autobahnanschluss, der aus verkehrlicher Sicht für die Entwicklung unserer Stadt sehr wichtig ist. Wegen der häufigen Staubildungen im motorisierten Individualverkehr ist aus unserer Sicht für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt ein Bahnanschluss oder ein alternatives Personenbeförderungssystem zusätzlich dringend von Nöten. Nur so können aus Sicht der CDU-Fraktion Pendlerströme in Zukunft sicher, schnell und stauarm bewältigt werden, nur so kann Wermelskirchen nachhaltig Wohnraum für Auspendler in den Düsseldorfer- und Köln/Bonner-Raum sein und nur so ist eine dauerhafte Verfügbarkeit von Arbeitskräften als Einpendler für unsere ortsansässigen Wirtschaftsunternehmen möglich. Gleichzeitig würde die Bildungsabwendung sinken, indem Studenten und Auszubildende unsere Stadt nicht mehr verlassen müssen, weil die zügige Erreichbarkeit von Studien- und Arbeitsort gewährleistet wäre. Insbesondere die Regionale 2025 und die umfassende Befassung des Rheinisch-Bergischen Kreises mit dem Thema Mobilität bietet die Möglichkeit dieses Zukunftsprojekt anzugehen. Mit diesem Antrag soll das Projekt auf die Schienegebracht werden. Dabei soll sich unsere Stadt auch offen gegenüber innovativen Systemen zeigen.
 
Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag.
Mit besten Grüßen
Christian Klicki
Fraktionsvorsitzender
aktualisiert von Christian Klicki, 06.03.2018, 10:39 Uhr
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