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26.02.2008, 19:13 Uhr
Pipi Langstrumpf lässt grüßen
CDU weist Vorwürfe von WNKUWG im Zusammenhang mit der Gründung der "Linken" in Wermelskirchen zurück
Die Bewertung des Versuchs von WNKUWG, die Gründung einer Ortsgruppe der „Linken“ in Wermelskirchen zur Stimmungsmache gegen die Arbeit der CDU hier vor Ort zu nutzen, überlasse ich dem geneigten Leser. Dass die politischen Ansichten von der CDU und der „Linken“ konträrer kaum sein können, bedarf keiner Erläuterung. Hieraus abzuleiten, Kritik an der Arbeit des Bürgermeisters stärke die „Linke“, erscheint mir sehr konstruiert. Viel wichtiger sollte doch die Klärung der Frage sein, warum wir mit der Arbeit des Bürgermeisters nicht zufrieden sind.

Die letzten Wochen zeichnen wieder ein Bild vom „armen Bürgermeister“, der doch so erfolgreich arbeitet und von der CDU nur angegriffen wird.

So bestätigte noch diese Woche ein Leserbrief, Herr Weik habe erhebliche Personalkosten-einsparungen erreicht. Stimmt ! Aber warum? Weil leitende Mitarbeiter in Ruhestand gingen und nicht ersetzt wurden. Diese Entwicklung hatte Altbürgermeister Heckmann schon 2004 der Fraktion der CDU vorgestellt, die Früchte erntet jetzt ein anderer.

Der Leserbriefschreiber preist auch die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen durch die Ansiedlung von 2 größeren Unternehmen. Stimmt zumindest teilweise! 2 in Privatbesitz befindliche Gewerbeobjekte fanden auswärtige Käufer. Den Anteil des Bürgermeisters an dieser Entwicklung lasse ich mir gerne erläutern. Die meisten Mitarbeiter haben die Unternehmen übrigens mitgebracht.

Allerdings sind neue Gewerbeflächen knapp in Wermelskirchen: wann wird endlich der Flächennutzungsplan überarbeitet? Warum wird der Arbeitskreis „Stadtentwicklung“ durch den Bürgermeister 2 Monate verschoben? Die Stelle des Tiefbauamtsleiters ist in einer wichtigen Phase der Stadtentwicklung seit Monaten unbesetzt! Was macht eigentlich der Lochesplatz ? Wir erinnern uns an Verzögerungen in der Umsetzung von Baumaßnahmen, z.B. Pestalozzischule und Telegrafenstraße. Noch in aller Munde: die Diskussion um die Beiträge für Kindertagesstätten, die eigenmächtige Abänderung einer Urkunde durch den Bürgermeister, Halbierung des Stadtwappens, Hausmeisterpool für die Schulen und vieles mehr.

Dem Vorgehen des Bürgermeisters kann kritiklos folgen wer will, wir tun es nicht. Offensichtlich erkennen dies auch andere und es hat den Anschein, die Front der Skeptiker bezüglich Arbeit und Auftreten des Bürgermeisters wird immer größer. Aus dieser – aus unserer Sicht gerechtfertigten - Kritik den Nährboden für die Gründung eines Ortsverbandes „Die Linken“ abzuleiten: wie gesagt, die Wertung überlasse ich anderen.

Auch wenn es sich um ein ernstes Thema handelt, kann ich mir den Hinweis auf Pipi Langstrumpf nicht verkneifen: „Zwei mal drei macht vier widdewiddewitt und drei mach Neune ! Ich mache mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt.“

Stephan Eisbach
Pressesprecher der CDU-Ratsfraktion



aktualisiert von Stephan Eisbach, 02.05.2010, 19:14 Uhr
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