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25.09.2008, 20:41 Uhr
Meine Person, meine Ziele, meine Vorstellungen und meine Arbeitsweise
Antrittsrede von Hans-Dieter Husfeldt anläßlich der Nominierungsveranstaltung der CDU am 18.09.2008 im Bürgerzentrum
Meine sehr verehrten Damen und Herren,

ich stehe hier vor ihnen, um sie davon zu überzeugen, dass ich sie und die Stadt Wermelskirchen in den nächsten Jahren vertreten kann. Sie sollen sich auf mich verlassen können, sie sollen mir ihre Stadt anvertrauen.
Vor einigen Monaten wurde ich erstmals mit der Frage konfrontiert, ob ich mir vorstellen könnte dieses Amt hier in Wermelskirchen zu übernehmen. Damals habe ich überlegt, ob ich mir dieses Amt zutraue, ob ich in der Lage bin dieses Amt so auszufüllen, wie es nötig ist.
Dazu stellt sich natürlich die Frage, welche Anforderungen an einen Bürgermeister gestellt werden, welche Aufgaben auf ihn zukommen. Diese Fragestellung endete bei mir mit der Feststellung, dass es eigentlich nicht nur ein Beruf ist, es sind drei Berufe, drei Aufgaben, drei Herausforderungen.
Der Bürgermeister ist Leiter der Verwaltung – also unmittelbarer Vorgesetzter von ca. 400 Mitarbeitern. Des Weiteren muss er die Stadt repräsentieren und – ganz wichtig - ist da die politische Aufgabe, die Leitung des Stadtrates.
Ich habe mir diese Aufgaben betrachtet und habe sie mit meinem Lebenslauf, mit meinen Erfahrungen und mit meinem Bild über einen Bürgermeister verglichen. Dies ist nun mein Ergebnis und meine Vorstellung für sie:

Nach meinem Abitur – welches ich hier in Wermelskirchen gebaut habe - habe ich 1983 meine Ausbildung zum Polizeivollzugsbeamten in Wuppertal begonnen. Meine ersten selbständigen Schritte als Polizeimeister führten mich erneut nach Wermelskirchen. Knapp zwei Jahre habe ich von Wuppertal aus in Wermelskirchen den praktischen Polizeidienst erlernt und die Kolleginnen und Kollegen unterstützt. Bereits 1988 habe ich gesagt: Hierher komme ich zurück!
Leider führte mich die Versetzungspolitik des Landes zunächst nach Köln, aber im gleichen Jahr dann auf die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung – übrigens wurden dort der gehobene Polizeidienst und der gehobene Dienst der Kommunen parallel ausgebildet. Diese beendete ich 1991 erfolgreich als Polizeikommissar und Diplomverwaltungswirt. Danach folgten Stationen als Dienstgruppenleiter von Köln über Remscheid nach Solingen. 1997 nahm ich erfolgreich an einem Auswahlverfahren für den höheren Dienst der Polizei teil und konnte die Polizeiführungsakademie in Münster besuchen, wo alle Polizeivollzugsbeamten des höheren Dienstes der Bundesrepublik Deutschland ausgebildet werden. Seit 1999 werde ich nun mit herausgehobenen Führungsaufgaben der Polizei betraut.
Meine erste Station war die Polizeiinspektion Herne, bevor ich im Jahr 2000 zur Bereitschaftspolizei in Bochum gewechselt habe. Dort hatte ich als stellvertretender Abteilungsführer die Verantwortung für knapp 400 Mitarbeiter und habe darüber hinaus in den Jahren 2000 bis heute an nahezu allen herausragenden Einsätzen der Bundesrepublik in verantwortlichen Funktionen teilgenommen. Die Bewältigung der hoch komplexen Einsatzlagen wie Castor-Transporte nach Gorleben, demonstrative Auseinandersetzungen zwischen Rechten und Linken Versammlungsteilnehmern, der Weltwirtschaftsgipfel oder das G8-Treffen in Heiligendamm im letzten Jahr – um nur einige zu nennen – waren große Herausforderungen, bei denen uns teilweise 1000 und mehr Polizeivollzugsbeamte aus dem Bundesgebiet unterstellt waren.
Im Sommer 2004 erhielt ich dann einen Anruf von Theo Althoff – in Wermelskirchen war die Stelle des Inspektionsleiters frei und ich konnte mein Versprechen von 1989 wahr machen und nach Wermelskirchen zurück kommen.
2007 kam es dann zur Neuorganisation der Kreispolizeibehörde und mir wurde die Leitung der Direktion Gefahrenabwehr / Einsatz, die kreisweit für den Wach- und Bezirksdienst zuständig ist, zugewiesen, diese Funktion habe ich bis heute inne.
Qualifiziert mich dieser Lebenslauf nun für eine der oben genannten Aufgaben? Ich meine ja!
Ich habe eine polizeiliche Karriere hinter mich gebracht und auf diesem Weg meine Wurzeln nicht vergessen neben der fachlichen Verwaltungsausbildung eine umfassende Ausbildung auf dem Gebiet der Mitarbeiterführung erhalten. Führungskräftetrainings und Kommunikationstrainings nehmen einen großen Anteil der Ausbildung ein – orientiert an einem Bild, welches den Menschen, den Mitarbeiter in den Mittelpunkt stellt, ohne dabei die Notwendigkeit von Anordnungen und stringenten Entscheidungen zu vergessen.
Nunmehr 16 Jahre in verschiedenen Führungsaufgaben mit alltäglichen aber auch hochkomplexen Herausforderungen, verbunden mit dem fachlichen Wissen um Verwaltungsrecht, Beamtenrecht, öffentlichem Dienstrecht und vielen anderen Rechtsgebieten haben mich auch für schwierige Führungsaufgaben geschult. Jawohl, ich kann die Stadtverwaltung führen.

Ich beabsichtige die Mitarbeiter in den Mittelpunkt zu stellen, die vorhandenen individuellen und gemeinschaftlichen Stärken herauszustellen und zu fördern. Schwächen sollen erkannt und offen angesprochen werden – allerdings ohne zu verletzen, zu trennen oder Mitarbeiter zu zerbrechen – das Personal ist hierzu zu wertvoll, denn immerhin gibt die Stadt jährlich sehr viel Geld für Personalkosten aus.
Konstruktive Kritik ist an diesen Stellen gefragt, der Mitarbeiter und die Organisation muß ihre eigenen Schwächen erkennen und sie abstellen wollen. Am Ende steht das Gesamtergebnis auf dem Prüfstand – ist die Stadtverwaltung erfolgreich, dann ist Wermelskirchen erfolgreich – dann wäre auch ich erfolgreich!

Beruf Nummer eins traue ich mir also zu – sie hoffentlich auch.



Meine sehr verehrten Damen und Herren,

Wie sieht es nun mit der Notwendigkeit aus, die Stadt Wermelskirchen und ihre Bürger zu repräsentieren, sie zu vertreten und im richtigen Licht erscheinen zu lassen?

Auch hier half mir ein Blick in meinen Lebenslauf. Dass ein Dienststellenleiter der Polizei diese nach außen vertreten muss ist klar, ob das gelungen ist, das können sie selbst anhand meiner Tätigkeit in dieser Stadt beurteilen.
Darüber hinaus habe ich seit meiner Jugend aktiven Leistungssport betrieben den ich mit zunehmendem Alter nicht mehr in diesem Umfang ausüben kann – ein natürlicher Lauf des Lebens. Aber mit der auslaufenden Zeit als Aktiver habe ich mich der Funktionärstätigkeit verschrieben. Seit 1994 bin ich Mannschaftsführer Nordrhein-Westfälischen Auswahlmannschaft und seit 2001 zusätzlich auch für die Auswahlmannschaft der Polizei der Bundesrepublik Deutschland.
Mit diesen Funktionen ist sehr deutlich auch eine repräsentative Aufgabe verbunden, denn bei Deutschen Meisterschaften oder Europameisterschaften repräsentiert die Mannschaft – und in vorderster Front der Mannschaftsführer – die Polizei des Landes NRW bzw. die Bundesrepublik Deutschland.

Mit diesen Erfahrungen bringe ich sicherlich eine Grundlage mit, auf die man aufbauen kann – aber reicht das, um auch als Bürgermeister in Wermelskirchen bestehen zu können?
Um diese Frage mit einem „Ja“ beantworten zu können, muß man darüber hinaus diese Stadt kennen, wissen wie der Wermelskirchener denkt, wie er fühlt, wie er als Mensch ist.

Ich bin in Bergisch-Born geboren und habe dort bis Ende 2003 gewohnt. Jeder der sich hier auskennt, der weiß, dass Bergisch-Born bis zur kommunalen Neugliederung 1974 in Teilen zum Stadtgebiet von Wermelskirchen gehört hat. Noch heute leben dort viele Menschen die sich nach Wermelskirchen hingezogen fühlen – nicht umsonst habe ich von Bergisch-Born aus das Gymnasium in Wermelskirchen besucht – was im übrigen noch heute viele Jugendliche aus Bergisch-Born tun. Viel wichtiger noch ist aber die Tatsache, dass ich ein Bergischer Junge bin – ich bin nicht von irgendwoher geholt worden, um Wermelskirchen kennen zu lernen – und mit Verlaub – mir braucht niemand zu erklären was die Bergischen im Allgemeinen und die Wermelskirchener im Besonderen denken und fühlen – anders als andere denke und fühle ich selbst wie ein Bergischer – ein Wermelskirchener.

Ein weiterer Gedanke führt mich auch in die ehemaligen selbständigen Gemeinden Dhünn und Dabringhausen.
Genau wie Bergisch-Born sind sie Betroffene der schon angesprochenen Gebietsreform. Als selbst Betroffener Bürger habe ich mich viele Jahre für die Interessengemeinschaft Bergisch-Borner Bürger engagiert. Dort war ich zuletzt – bis zu meinem Umzug im Jahre 2003 – Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender. Ich weiß wie schwer es ist, als kleine Gemeinde vom großen Bruder nicht vergessen zu werden. Die Dhünner und Dabringhauser hier im Raum wissen wovon ich spreche.
Alle reden derzeit vom Bürgermeisterkandidaten für Wermelskirchen – ja, das will ich sein, aber ich werde mich, mit meinem Wissen um die Probleme der kleineren Gemeinden - auch ganz stark den Interessen dieser Gemeinden widmen. Ich will auch diese Bürger, diese Gemeinden vertreten. Sie dürfen bei allen zukünftigen Überlegungen nicht vergessen werden. Ich werde alles unterstützen was diese Gemeinden zusammenhält, womit sie sich identifizieren, wofür sie kämpfen! Ich sag es an dieser Stelle einmal ganz platt – eine Schließung der Mehrzweckhalle Dabringhausen passt nie und nimmer in meine Gedankenwelt! Wer solche Gedanken auch nur denkt, der kennt sich nicht aus und spielt unzulässig mit den Gefühlen dieser Menschen.

Nun meine Damen und Herren, trauen sie mir zu, dass ich sie und die Stadt Wermelskirchen erfolgreich vertreten kann – sie repräsentieren kann?

Ich bin mir sicher es zu können!


Die wohl schwierigste Aufgabe habe ich aber noch nicht angesprochen.
Bin ich in der Lage eine erfolgreiche Kommunalpolitik zu machen, kann ich den Rat der Stadt Wermelskirchen leiten und ihn dabei unterstützen zu ausgewogenen und guten Entscheidungen für die Stadt Wermelskirchen zu kommen?
Kommunalpolitik ist die unmittelbarste Politik die es gibt, sie sehen und spüren die Auswirkungen jeden Tag, aber welche Rolle spielt dabei der Bürgermeister?
An meiner Formulierung erkennen sie, dass ich eine ganz besondere Vorstellung von der politischen Rolle des Bürgermeisters habe. In Wermelskirchen sind derzeit sieben Fraktionen im Rat der Stadt vertreten. Allesamt sind von den Bürgern gewählt worden und vertreten die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, keinem der gewählten Vertreter werde ich Dummheit oder falsche Interessen vorwerfen, sie alle sollen ihre Ideen, ihre Vorstellungen einbringen und diskutieren können – entscheidend ist, welche Meinungen am Ende des Beratungsprozesses Mehrheitsfähig sind.
Dieses beginnt schon bei der aufgeworfenen Frage, ob sich CDU und SPD, welche sich auf meine Person als Kandidaten in diesen Tagen hoffentlich einigen können, mit einem gemeinsamen Programm in die Kommunalwahl gehen sollen. Ich sage dazu ausdrücklich nein!
Gerade in den unterschiedlichen Programmen und Zielsetzungen liegt doch die Chance einer Stadt. Ideen dürfen nicht am Wohnzimmertisch oder im Hinterzimmer bei gemeinsamen Vorstandssitzungen ausgekungelt werden. Unterschiedliche Auffassungen gehören offen ausgesprochen, ergebnisoffen diskutiert und dann in die vorgesehenen Entscheidungsgremien.
Meine Aufgabe wird es sein, hier zu vermitteln, um einen Kompromiss zu finden, der von einer Mehrheit im Rat akzeptiert werden kann und damit auch mit der größten Wahrscheinlichkeit von einer Mehrheit der Bevölkerung getragen wird. Genau dies ist der mir mitgegebene Auftrag.

Selbstverständlich werde ich zu vielen Themen ein eigenes Bild haben, eine eigene Meinung einbringen. Aber auch dann bin ich verpflichtet die notwendigen Mehrheiten hinter mir zu vereinen. Sollte mir dies nicht gelingen oder sollte eine gefundene Mehrheit aus meiner Sicht vollkommen abwegig sein, dann hilft keine Schelte der Fraktionen, dann hilft kein Hinweis auf die Regierbarkeit dieser Stadt, dann hilft nur eins – Selbstkritik!!!
Ein Bürgermeister, der sein Amt ernst nimmt, der muss versuchen auf der Basis einer fachlichen Beratung durch die Fachleute der eigenen Verwaltung die politischen Mandatsträger von der Notwendigkeit oder den positiven Auswirkungen einer Entscheidung zu überzeugen - wenn er das nicht schafft, dann ist nicht der Rat nicht Regierbar, dann ist der Bürgermeister - derjenige der den Rat leitet - nicht regierungsfähig!

Meine Damen und Herren,
nach meinen sehr intensiven Gesprächen mit den Verantwortlichen von CDU und SPD bin ich davon überzeugt, dass sie mit einem großen Verantwortungsbewusstsein für die Stadt die notwendigen Dinge angehen. In vielen Bereichen besteht auch eine große Einigkeit über das Ziel und den Weg dorthin. In einigen Bereichen gibt es aber auch Unterschiede im Hinblick auf das Ziel oder den Weg dorthin – aber: immer mit verantwortungsvollem Umgang für das Wohl der Stadt und seiner Bürger. Deshalb kann ich mir sehr gut vorstellen in dieser Kombination - mit diesen Menschen im Rücken - diese schwierige Aufgabe anzugehen.

Ich hoffe sie werden mir dieses Vertrauen auch schenken!
Lassen sie mich jetzt aber noch ein paar Einzelaspekte meiner oder besser gesagt unserer Ziele ansprechen.
In beiden Parteien sind wir uns einig, dass zukünftig örtliche Probleme und deren Lösungen wieder mehr in den Vordergrund gerückt werden müssen. Wir müssen dafür Sorge tragen, dass dringende soziale Projekte finanzierbar bleiben, finanzielle Spielräume dürfen nicht bei einigen wenigen zu Entlastungen führen, die es nicht nötig haben.
Wertvolle Projekte wie „Die Tafel“ oder die Schuldnerberatung sind ganz wichtige Aufgaben in unserer heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeit. Sie verdienen unser aller Respekt und die kommunale Unterstützung – ich sage ihnen diese im Rahmen der mir gegebenen Möglichkeiten zu.

Das gleiche gilt für die Jugendarbeit, die Seniorenarbeit oder die Begleitung von Pflegefällen - sie alle werden durch die Kommune, aber auch durch kirchliche und soziale Träger geschultert und sind weiter ausbaufähig.

Wenn ich diese Dinge hier nur aufzähle, dann soll dies nur zeigen, welche Schwerpunkte kommunale Arbeit für mich hat. Gestatten sie mir deshalb einen kurzen Schwenk zur Seite – wer schafft all diese sozialen Aufgaben?
Nicht die Stadt alleine – es sind die vielen ehrenamtlichen Helfer , die so wichtige Aufgaben übernehmen und der Stadt helfen das zu sein, was sie ist – lebenswert und liebenswert. Ihnen gehört ein gehöriges Maß an öffentlicher Anerkennung- an Ehrerbietung, denn das ist der einzige Lohn den sie bekommen - welches ich ihnen wieder zurückgeben möchte.


Im Bereich der Wirtschaftsförderung ist an erster Stelle die Innenstadtgestaltung weiter fortzuschreiben.
Die sehr guten, von allen mit Begeisterung aufgenommenen Veränderungen der letzten Jahre dürfen nicht ins Stocken geraten. Es darf sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Zeiten ausgeruht werden. Seit Jahren setzt sich die Führungsspitze für die Fortschreibung dieser Themen nicht intensiv genug ein. Stattdessen werden fragliche Leuchtturmprojekte nach vorne getragen, um die eigene Reputation zu verbessern. Die Entwicklung des Loches-Platzes, des Marktes und der Markt-Passage und das ehemalige Rhombus-Gelände sind dringender denn je anzuschieben und voran zu treiben.
Weitere Schwerpunktthemen und Detailfragen sind in den nächsten Wochen und Monaten zwischen den Beteiligten auszutauschen und zu koordinieren. Es gilt Gemeinsamkeiten aber auch unterschiedliche Auffassungen zu finden und auszudiskutieren.


Geben sie mir zum Schluss aber noch die Gelegenheit ganz kurz auf ein aktuelles Thema einzugehen.
Ich weiß nicht warum und wer die treibende Kraft war – aber es wurde offensichtlich der untaugliche Versuch gestartet einen Keil zwischen die CDU und SPD zu treiben und ich wurde aufgefordert mich auf eine Seite zu begeben – in dem die Unterschiede in der Schulpolitik dargestellt wurden und von mir eine klare Position eingefordert wurde.
Dieser Versuch kann als Misslungen bezeichnet werden – es war kein Eigentor der agierenden Parteien, da diese das Thema gar nicht auf die Tagesordnung gehoben haben.

Folgende klare Aussage werde ich nun zu diesem Thema abgeben:
Alle Schulformen der Stadt Wermelskirchen leisten eine hervorragende Arbeit. Die Grundschulen Ost und ….. wurden ausgezeichnet, die Pestalozzi-Schule ist eine ausgezeichnete Schule, die Hauptschule hat landesweit eine Vorreiterrolle übernommen und auch die übrigen Schulen leisten eine bemerkenswerte Arbeit.
Dies wurde gerade am letzten Montag durch bedeutende Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe sowie die Verbände bestätigt.
Die Unterschiede der Schulpolitik zwischen SPD und CDU sind zwar vorhanden, sie müssen aber zunächst auf einer ganz anderen Ebene ausgetragen werden, nämlich im Landtag und nicht im Stadtrat und sie stören die örtliche Zusammenarbeit in keiner Form. Alle, insbesondere die derzeit in der Verantwortung stehenden Personen sollten Wissen, dass die angesprochen Gemeinschaftsschule nach dem Schulgesetzt nicht zulässig ist und dass dieses Gesetz nicht in Wermelskirchen verändert wird. Sollte es jemals zu einer Veränderung dieses Gesetzes kommen, was sehr stark von den Ergebnissen der Landtags- und nicht der Kommunalwahlen abhängig ist, kann und wird die Stadt erst dann über die Strukturen unserer Schulen befinden und erst dann kann das Thema vor dem Hintergrund der dann bekannten demographischen Entwicklung und auf einer dann entstehenden neuen Rechtsgrundlage zunächst im zuständigen Schulausschuss und dann im Rat behandelt werden.
Das waren – glaub ich – ganz viele „dann“ in meiner Aufzählung, oder?
Niemand, weder die SPD noch die CDU und erst Recht nicht meine Person haben die Absicht die Erfolgsgeschichte unserer Schulen, insbesondere die der Hauptschule ohne Grund zu beenden – wer dieses nicht vorhandene Thema auf die Tagesordnung hebt, der ist entweder von Ahnungslosigkeit getragen oder verfolgt eigene Ziele und will nur von eigenen Schwächen ablenken.
Wir werden uns in der Schulpolitik auf die Dinge konzentrieren, die auch vor Ort entschieden werden. Wir müssen die Schulen jetzt mit dem notwendigen positiven Lernumfeld und den Finanzen ausstatten, die nötig sind, um erfolgreich lernen und lehren zu können. Hierzu gehören moderne Räume, moderne Hilfsmittel und ein Ausbau der Übermittagsbetreuung, am besten in allen Schulformen.
Ganz am Rande – nur wer keine eigenen Kinder hat und die neuen Abläufe des so genannten G8-Gymnasiums nicht kennt, kann ernsthaft die Notwendigkeit einer Mensa im Gymnasium zur Übermittagbetreuung anzweifeln. Und ich weiß wovon ich spreche, ich habe zwei Kinder auf dem Gymnasium und war in den letzten zwei Jahren Vorsitzender der Schulpflegschaft an der Schule meiner Kinder.
Dieses Thema kann also mit Fug und Recht als Eigentor bezeichnet werden – allerdings auf der Seite der Initiatoren!

Dies - meine Damen und Herren
ist ein kurzer Überblick gewesen
über meine Person,
meine Ziele,
meine Vorstellungen
und meine Arbeitsweisen.
Ich hoffe ich konnte sie überzeugen, dass ich für den Beruf des Bürgermeisters dieser wirklich schönen Stadt geeignet bin.

Wenn Sie mich lassen werde ich mit Hingabe und viel Freude mit ihnen gemeinsam den Wahlkampf beginnen und zu einem erfolgreichen Ende führen, um im nächsten Jahr dieses Amt wieder so auszufüllen, wie es nach unserer Meinung nach vorgesehen ist.

Danke für ihre Aufmerksamkeit!
aktualisiert von Stephan Eisbach, 02.05.2010, 19:11 Uhr
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