Archiv
16.11.2008, 15:38 Uhr
Klares Bekenntnis zur Kandidaten-Nominierung
Berichterstattung von Michael Albrecht/RGA vom 13.11.2008 zur erneuten Nominierungsveranstaltung des CDU-Bürgermeisterkandidaten Hans-Dieter Husfeldt
Knapp zwei Monate nach der ersten Kür von Hans-Dieter Husfeldt zum Bürgermeister-Kandidaten der CDU wurde gestern Abend die Nominierung wiederholt. 90 stimmberechtigte Parteimitglieder gaben bei der Mitgliederversammlung in der Gaststätte "Centrale" ihre Stimmen ab.

87 sprachen sich für Husfeldt aus, drei enthielten sich.Dieses Mal ging der CDU-Stadtverband auf Nummer sicher, um das Risiko eines Fehlers im Nominierungsverfahren völlig auszuschließen. Das hatte Bürgermeister Eric Weik als kommunaler Wahlleiter der CDU nach der ersten Nominierung am 18. September vorgeworfen.

Unter den Augen von Hauptamtsleiter Jürgen Scholz lief der Wahlgang nach den Vorgaben des Kommunalwahlgesetzes ab. Den Stimmzettel erhielten die Mitglieder nur gegen Vorlage einer Stimmkarte, die ihnen beim Betreten des Saales ausgehändigt wurde. Gewählt wurde in Kabinen. Die Auszählung erfolgt öffentlich. Scholz bestätigte, dass die Prozedur korrekt abgelaufen sei.

Vor dem Wahlgang ließ CDU-Stadtsverbandsvorsitzender Volker Schmitz die letzten Wochen noch einmal Revue passieren. Er verglich die Entscheidung zur Wiederholung mit dem Gang Heinrich IV. nach Canossa. Schmitz: "Heute gehen wir den unteren Weg, aber am 7. Juni 2009 werden wir die Wahl gewinnen."

Hans-Dieter Husfeldt, der von CDU und SPD gemeinsam ins Rennen um das Bürgermeisteramt geschickt wird, kritisierte Weik und seine Rolle als Wahlleiter: "Es ist formal nicht zu beanstanden, aber da er selbst betroffen ist, wäre die Abgabe dieser Aufgabe an seinen Vertreter möglich gewesen."

Zur Kandidatur von Ulrich Kowalewski (gestrige WGA-Ausgabe) sagte Husfeldt, dass er sich ihm gestern gerne gestellt hätte. "Ihm stand der Weg in die Mitgliederversammlung offen. Er hat die Möglichkeit nicht genutzt", kommentierte er das Fernbleiben des CDU-Mitgliedes Kowalewski.

Von einem Parteiausschlussverfahren gegen Kowalewski wollte Landtagsabgeordneter Rainer Deppe nichts wissen. Das sei eine politische Entscheidung, die nicht über die Satzung geregelt werde. Die Wahl von Husfeldt durch die Mitglieder sei die richtige Antwort.
aktualisiert von Stephan Eisbach, 02.05.2010, 19:07 Uhr
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